Hoch die Hände, Freitag 23.1.2026

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Eigentlich viel geschlafen, trotzdem am Morgen todmüde, aufgewacht durch Weckerlicht, direkt wieder eingeschlafen und dreimal gesnoozt. Als ich endlich aus dem Bett kam, hatte der Liebste schon die Kater versorgt und war dabei, Nudeln fürs Mittagessen zu kochen. Kurze Küchenrunde und Tee, ein Blick in die Zeitung, alles mit schmerzender linker Gesichtsseite: Der doofe Schnupfen und die verstopfte Nasennebenhöhle (etwas, was ich ja eigentlich in dem Maß so gar nicht kenne) tut mir bis in die linke Kauleiste und ins Auge weh.Zielsetzung deshalb, heute nicht allzulang zu arbeiten. Meinen Unterricht hatte ich schon abgesagt, ich hatte „nur“ ein langes Meeting mit dem Chef und eine recht lange Erlediliste. Trotzdem hoffentlich früher Arbeitsstopp, zumindest schwebte mir das so vor. Der Liebste war leicht gestresst und hatte wenig Zeit, er ging deshalb ohne Frühstück früh los. Ich machte mir mein Müsli zum Frühstück also selbst und schnitt mir dabei prompt doof in den rechten Mittelfinger, direkt vorne an der Kuppe ein kleiner Cut. Nicht schlimm, aber eine saublöde Stelle, und bei der generellen Angeschlagenheit und dem Mimimi-Gefühl half das irgendwie auch nicht. Hm.Was auch nicht half: Morgenroutine im Bad wurde untermalt durch die neueste Podcast-Folge OK, America, wo es in erster…

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Wieder am Schreibtisch, Donnerstag 22.1.2026

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Zu einer einigermaßen normalen Uhrzeit – zwischen halb zehn und zehn – eingeschlafen, vermutlich gegen fünf wach geworden, ich schaute nicht auf die Uhr, aber auch das ziemlich normal. Und dann mit dem Weckerlicht um Viertel nach sechs aufgestanden: Mir scheint, ich bin wieder in meinem normalen deutsche-Winterzeit-Rhythmus angekommen. Immer noch blöde Erkältungssymptome (linke Nasennebenhöhle ziemlich zu, dementsprechend Zahn- und Augenschmerzen links), heiser war ich auch. Nichtsdestotrotz fühlte sich die Entscheidung, heute im Home Office wieder mit Arbeiten anzufangen, ganz richtig an. Also gleich einmal Routine mit Katzenmaintenance und Küchenrunde, Tee und zwei angezündeten Kerzen auf dem Esstisch. Nicht nur, weil es schön aussieht (und ich mir einbilde, dass es auch ein bisschen warm macht), sondern weil wir noch so Reste mit „frohe Weihnachten!“ drauf übrig haben. Und Weihnachten (überhaupt der ganze Winterurlaub) kommt mir schon sehr, sehr weit weg vor.Müsli zum Frühstück, ein bisschen Schreiben, dann eine heiße Dusche und eine Ibu, um die Mischung aus Kopf-, Rücken- und Zahnschmerzen mal zu durchbrechen. Ab neun war ich am Schreibtisch. Recht betriebsamer Arbeitstag mit einem geplanten, längeren QM-Meeting (recht produktiv) und einigen spontanen Calls mit Chef und Kolleg:innen. Dazu ein sehr voller Posteingang, logisch, den ich aber bis zum…

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Gekränkel und Buchempfehlung, Montag-Mittwoch 19.-21.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:LesenTagebuch

Am Montag hatte ich mir ja eigentlich ein Überstundenfrei eingetragen, so von wegen Jetlag ausgleichen und richtig ankommen und so. Aber schon am Sonntag war mir ziemlich klar, dass das so bald mit Arbeiten nichts werden würde. Zwar nicht schlecht geschlafen (von halb acht abends bis mehr oder weniger sechs Uhr morgens, ich hatte halt auch ein echtes Defizit), aber beim Aufwachen war ich komplett heiser und so weiter. Mäh. Erst einmal Frühstück (der Liebste musste früh los, ich machte mir ein Müsli (endlich wieder!!) selbst) und eine Kanne grünen Tee, dann rief ich beim Hausarzt an. Zu meiner Überraschung kam eine Bandansage, bei der auf eine Webseite verwiesen wurde, die es letztes Jahr sicher noch nicht gegeben hatte. Ich schaute auf der besagten Webseite nach: Ab jetzt auch Online-Termine möglich, und zwar ohne Doctolib oder sonstige Datenkraken, sondern im Eigenbau. Das fand ich ja mal eine sinnvolle Neuerung. Der Grund dafür wurde auch schnell klar: Mein Hausarzt, bis jetzt Praxiseigentümer und Chef, hatte die Praxis an eine Nachfolgerin (bis jetzt angestellte Ärztin von ihm) übergeben und arbeitete selbst „nur noch“ als angestellter Arzt. Vermutlich so eine Art erster Schritt zur Altersteilzeit und Rente. Fand ich sehr schlau. Wie…

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Indien 7: Rückreise, Samstag-Sonntag 17.-18.1.2026

  • Beitrags-Kategorie:IndienTagebuch

Ist ja klar: Am Tag der Abreise hatte sich mein Schlafrhythmus so umgestellt, dass ich von allein um sieben aufwachte – und das, obwohl ich eigentlich gern etwas länger geschlafen hätte. So richtig erholsam war die Nacht nämlich nicht, Husten, Schnupfen, überhaupt. Nun ja. Ich ging duschen und fragte dann erst einmal unten an der Rezeption, ob ich ein Frühstück bekommen könne. (Übrigens Rezeption, habe ich vergessen zu schreiben: Am Donnerstagmorgen sagte ich den Cleaning Ladys, sie könnten gern meinen Raum saubermachen – nachdem das die Tage davor nicht passiert war und ich gern eine frische Wasserflasche gehabt hätte. Nun ja, erklärte mir daraufhin der Portier unten, wenn ich den Raum gereinigt haben wollte, dürfe ich halt nicht das Zimmer abschließen und den Schlüssel mitnehmen, sondern müsse ihn an der Rezeption abgeben. Lol. Dieses System kenne ich seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr.) Anyway, Frühstück. Das gab es, in Form von Kaffee und dann natürlich: Dosa und verschiedenen Currys, harhar. Aber ich war ja schon beinah daran gewöhnt, und die beiden Currys, die ich auswählte (einmal Kichererbsen, einmal Tomatenstew mit – leider – Eiern), waren sehr gut. Das Restaurant war übrigens nicht rein vegetarisch, weshalb ich die beiden Currys…

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Indien 6: Chaos, Freitag 16.1.2026

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Am letzten Arbeitstag war ich schon halb mit dem Kopf wieder im Flugzeug (und begann mir schon Gedanken über die Rückreise zu machen, wobei: Schnee würde es wohl kaum geben – wir hatten tagsüber durchgehend mindestens 30 Grad), hatte mir aber vorgenommen, nicht am Ende noch unkonzentriert oder nachlässig zu werden, sondern das Ganze zu einem guten Abschluss zu bringen. Dementsprechend normaler Start am Morgen mit Viertel nach 8 Abholung (das war die reale Uhrzeit, wenn wir „8 Uhr“ ausmachten), Frühstück, dann Institut. Dort kamen die Leute, ich richtete alle Rechner ein, es sah alles prima aus. Zwar bei mir ziemliches Krankheitsgefühl, neben dem Hals war jetzt auch ein fetter Schnupfen dazugekommen und ich beäugte misstrauisch meine Taschentuchvorräte, aber davon abgesehen alles okay. Tja, und dann wollten wir den Prozess starten und bekamen eine merkwürdige Fehlermeldung. Und es ging halt nichts mehr. Ohne in die Details zu gehen, lag das Problem offensichtlich beim Server in Deutschland, und auf den hatte ich überhaupt keinen Zugriff. Weswegen ich auch nichts machen konnte, außer tausend Leute anzuschreiben und anzurufen, in der Hoffnung, dass irgendjemand die Nachricht bekommen würde – aber halt Zeitverschiebung, in Deutschland schliefen noch alle. (Bei uns 9:30 bedeutete in…

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