Indien 1: Hinreise, Samstag-Sonntag 10.-11.1.2026

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Ich war ja vor der Anreise so sehr nervös gewesen, also wegen der Anreise, dass die Nervosität wegen meines Aufenthalts dort und der Projektbetreuung (ich allein verantwortlich für digitales Zeugs, und ohne Backup!) quasi in den Hintergrund gerückt war – Hauptsache erst einmal ankommen, war die Devise. Wie sich herausstellte, war das nicht völlig unbegründet, denn – naja. Ich habe schon reibungslosere Anreisen erlebt. Aber der Reihe nach. Um Viertel nach fünf klingelte der Wecker, ich hatte die Nacht ganz erstaunlich gut geschlafen (hatte mein ganzes Sorgen- und Bauchgrummelpotenzial nachts vermutlich in den beiden Tagen davor aufgebraucht). Ich ging gleich duschen, gab den Katern (die über die frühe Aufmerksamkeit hoch erfreut waren) Futter und Medikamente, packte meinen Koffer endgültig fertig, und als ich um zehn vor sechs feststellte, dass der Liebste immer noch schlief und offensichtlich vergessen hatte, seinen Wecker zu stellen, ging ich ihn wecken. Leicht genervt. Nun ja. Er schaffte es immerhin, innerhalb von zehn Minuten wach und angezogen zu sein, sodass wir pünktlich um sechs aus dem Haus kamen (das Auto war bei uns ums Eck gebucht). Ich hatte sehr frühes Loskommen eingeplant, weil ich alle möglichen Sachen (Eisglätte! Schnee! Stau!) befürchtete und deshalb REICHLICH Puffer…

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Vorbereitungen, Donnerstag – Freitag 8.-9.1.2026

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…eine lange Lücke im Blog, weil, naja, Indien halt und dann krank, echt doofes Timing. Ich trage aber jetzt ein bisschen nach, wenn auch nicht alle fehlenden Tage. Hier erst mal die beiden letzten Arbeitstage vor meinem Flug. Donnerstag Wieder schlecht geschlafen, beziehungsweise geschlafen bis zu einem Punkt in der Nacht, an dem ich aufs Klo musste und danach nicht mehr einschlafen konnte. Keine Ahnung, wann das war, weil ich es mir verbot auf die Uhr zu sehen, aber ich fühlte mich am Morgen auf jeden Fall nicht ausgeschlafen an. Und natürlich tausend Arbeitssachen zu erledigen im Kopf. (Oder noch schlimmer: Sachen, die andere Leute dringend zu erledigen hatten und auf die ich angewiesen war, aber nicht selbst in die Hand nehmen konnte.)Seufz. Katzenmaintenance und Küchenrunde mit dem Liebsten gemeinsam, außerdem Nudeln kochen fürs Mittagessen, den Liebsten auf den Restmüll hinweisen, der heute abgeholt wurde und rausgestellt werden musste, und während ich noch den Kater vom Balkon wieder rein ließ und die Nudeln piepsten, weil sie abgegossen werden mussten, hörte ich draußen schon die Müllabfuhr vorbeifahren. Super. Da der Liebste auch noch etwas anderes zu tun und den Mülleimer deshalb nicht rausgestellt hatte, war das ein bisschen blöd. Wir…

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Zurück im Alltag, Mittwoch 7.1.2026

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Erster Arbeitstag nach dem Urlaub: Wenig überraschend, dass ich sehr durchwachsen schlief, ab halb fünf war die Nacht mehr oder weniger vorbei. Trotzdem im leichten Dämmerschlaf, als um Viertel nach sechs der Wecker piepste, und insgesamt noch ziemlich müde. Und fröstelig, das lange Wachliegen hatte dazu geführt, dass mir insgesamt trotz dicker Decke recht kalt war. Draußen frostig und sternklarer Himmel, der Schnee im Garten glitzerte (wunderschön) im Licht des fast vollen Mondes.Schnelle Katzenmaintenance und Küchenrunde, Tee, der Liebste machte uns ein Müsli (das ich einpackte). Blick in die Zeitung, aber alles mit einem Blick auf die Uhr, und ziemlich zeitig Dusche, Tasche packen, mich selbst warm einpacken und um Viertel vor acht aus dem Haus. Wir hatten tatsächlich, am ERSTEN Arbeitstag des Jahres, gleich eine Prüfung, für die zwar der Kollege verantwortlich war, aber ich wollte trotzdem früh da sein. Und natürlich auch wegen allem anderen. Relativ voller, aber nicht überfüllter Arbeitstag. (Naja: aber schon sehr voll.) Die Prüfung tangierte mich am Vormittag erst einmal nicht, ich konnte also in Ruhe meine Mails durchgehen, sortieren und abarbeiten. Der Vertretungskollege hatte einiges aufgefangen (und viele Leute waren natürlich auch im Urlaub gewesen), es hielt sich also in Grenzen.Den restlichen…

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Letztes Ausruhen, Dienstag 6.1.2026 (Dreikönig)

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Um halb sechs das erste Mal wach, um halb sieben das zweite Mal – nach ein bisschen Herumgedenke stand ich auf, obwohl ich mich nicht so richtig ausgeschlafen fühlte und mir ziemlich die Augen brannten. Aber blöd herumliegen wollte ich halt auch nicht. Übrigens kein Katerbesuch trotz offener Tür, okay. Sie kamen dann nach ein paar Minuten nach oben.Katzenmaintenance, Küchen- und Aufräumrunde, Tee. Der Liebste stand kurz nach mir auf und machte uns zum Frühstück einen Milchreis. Etwas ungewöhnlich, aber der Reis steht auf der Aufbrauchliste, in erster Linie, weil ich nicht mehr weiß, ob es ein Arborio für Risotto ist oder ein klassischer Rundkornreis für eben Milchreis – und beides gehört nicht zu unseren sonderlich häufig gekochten Gerichten. Für einen Milchreis eignete er sich auf jeden Fall. Gleich zum Frühstück ein neues Spiel (nachdem ich gegen Phase 10 intervenierte): Wir bauten Parks auf, inklusive Wildtier-Erweiterung. Das beschäftigte uns die nächsten anderthalb Stunden, und meine Güte, ist das ein nettes Spiel. Schon allein optisch (die kleinen Holztierchen), und auch sonst. Sehr, sehr schön zu spielen.  Nach ein paar Runden schnelle Dusche, und da Harold oben gesaugt hatte, putzten wir noch schnell das Bad.Restlicher Vormittag: Ich verbloggte den Vortag und…

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WMDEDGT, Montag 5.1.2026

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Wie an jedem Fünften des Monats fragt Frau Brüllen in ihrem Blog „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“. Hier ein vorletzter Urlaubstag, eher unspektakulär daheim (sehr kalt draußen) mit  viel Haushalt. Quasi durchgeschlafen (kein Wunder, die Tür zum Schlafzimmer war zu, voll fies gegenüber den armen Nervkatzen – beim Liebsten mit offener Tür waren sie allerdings auch nicht) und um Viertel vor sieben aufgestanden. Noch zwei Tage Urlaub (wie immer bis Dreikönig), aber dass ich von meinen normalen Aufstehzeiten nicht so weit weg war, fand ich gar nicht schlecht. Katzenmaintenance und ausführliche Küchenrunde, Tee, Zeitung (natürlich vom Überfall auf Venezuela und vom Stromausfall in Berlin bestimmt – von S habe ich übrigens noch nichts gehört, aber er wohnt in einem nicht betroffenen Viertel). Für den Tag einige Pläne, nachdem der Sonntag so ein Bummeltag gewesen war. Und so langsam schleicht sich auch ein bisschen Nervosität und Unruhe wegen des Arbeitsbeginns am Mittwoch ein. Zum Frühstück ein Müsli, schnelles Bloggen, dann starteten wir motiviert: Der Liebste zog sich Werkstattklamotten an und ging für den restlichen Vormittag zum Bastelverein, und ich widmete mich erst ausführlich der Körperpflege und dann diversem Haushaltszeugs: trockene Wäsche wegräumen, Schmutzwäsche sortieren, eine Maschine starten, Küche…

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