Gut und schlecht gelaunt, Sonntag 8.3.2026

Durchgeschlafen und um halb sieben (bei Dämmerlicht durch die Fensterläden <3) aufgewacht. Ein bisschen mit mir selbst diskutiert, um mich zu überzeugen, jetzt mal aufstehen zu müssen, bis mir einfiel, dass ja Sonntag war und ich keine Termine hatte, und wenn ich einfach noch eine halbe Stunde liegen bleiben wollte, dann durfte ich das total tun. Zumindest solang halt, bis mein Rücken oder mein Kopf oder beides weh zu tun begann. Das machte ich also bis sieben, ich Rebell, dann aufgestanden und Katzen- und Küchenrunde. Für den Tag tatsächlich mehr oder weniger keine Termine, nur ins Fitness wollte ich gern, ein bisschen Haushalt stand an, bei dem strahlend blauen Himmel wollten wir außerdem vielleicht etwas länger rausgehen. Und Wahlsonntag war natürlich auch. So gesehen dann doch einiges. Erst einmal ruhiger Vormittag mit englischem Frühstück, ein bisschen schreiben, ein bisschen Internet leerlesen, ausführlicher Körperpflege. Und zwei Neuigkeiten: Einmal holte der Liebste das getrocknete und abgeschliffene Kistchen aus der Garage und wir platzierten es auf meinem Schreibtisch – sah gut aus, nur frage ich mich jetzt natürlich, ob der andere Bildschirm auch ein Kistchen braucht – und dann meldete ich mich bei Le Chat an, der KI von Mistral. Habe nämlich…

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Durchblick und Gedanken, Samstag 28.2.2026

Elend schlecht geschlafen, ewig wach gelegen, heiß, kalt, blödes Kopfweh, you name it. Wenig vielversprechender Start ins Wochenende. Um zehn nach sechs kratzte es an der Tür, aber ich hatte meinen Stapel an Tierratgebern gelesen (Verhalten verstärken und so) und stand erst um kurz nach halb sieben auf, als die Kratzerei lang genug aufgehört hatte. (Und ich weniger müde war.)Katzenmaintenance, kurze Küchenrunde, der Liebste kam kurz nach mir aus dem Bett. Draußen merkwürdig diesiger Himmel, das strahlend blaue Frühlingshoch wird sich doch nicht schon wieder verzogen haben? Hm. Ich hatte mir für den Tag ein paar Sachen vorgenommen, deshalb nicht allzu viel Rumbummelei am Morgen. Der Liebste machte uns ein Porridge mit Erdnussbutter und Bananen und zog sich dann aufs Sofa zurück, er fühlte sich nicht so ganz auf der Höhe. Ich schrieb ein bisschen, las im Internet herum, aber mit Blick auf die Uhr, damit es nicht völlig ausuferte und plötzlich der gesamte Vormittag weg war. Stattdessen machte ich uns eine Kanne Kaffee und mir eine Kanne Tee (wieder den Gunpowder) und verbrachte den restlichen Vormittag oben: Erst Schlaf- und Arbeitszimmer durchwischen (Harold hatte brav vorgesaugt), dann ausführliche Körperpflege, und aus mir selbst nicht ganz erklärlichen Gründen nahm…

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Familienharmonie und düstere Weltlage, Samstag 3.1.2026

Nachts aufgewacht und ewig wachgelegen, doofe Gedanken gewälzt. Irgendwann wieder eingeschlafen und sehr unruhig geträumt (super) und dann mit knalligen Kopfschmerzen aufgewacht (yay). Das nächste Mal aufwachen kam um zwanzig nach sieben, als der Liebste an die Tür klopfte (er war schon eine Weile wach, hatte die Kater versorgt und Wäsche abgehängt).Erst einmal langsames Aufwachen (also von mir, der Liebste war glockenwach und laberte mich etwas voll), Tee, Müsli. Und vorsichtiges Freuen auf den Tag: Auf an den Bodensee zum Winter-Geschwistertreffen. Viel Zeit hatten wir allerdings nicht, nach dem Frühstück und einem schnellen Blick ins Internet gingen wir duschen und packten unsere Sachen zusammen. (Zu diesem Zeitpunkt bereits die Guardian-Push-Meldung auf dem Handy von „unklaren Explosionen“ in Caracas.)Um kurz nach halb zehn fuhren wir los. Ich fühlte mich immer noch nicht wirklich fit, auch wenn das Kopfweh sich zurückgezogen hatte, deshalb bat ich den Liebsten zu fahren. Ich war dankbar dafür: Es hatte in der Nacht geschneit, und bei uns lag zwar nur ein bisschen Puderzuckerschnee im Garten, die Straßen waren frei, aber wir mussten ja über die Schwäbische Alb und den Schwarzwald, und dort sah es anders aus. Der Seitenstreifen der Autobahn war durchgehend weiß, teilweise auch die…

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Schachteltag und Demokratiegedanken, Freitag 26.12.2025

Recht gut geschlafen, nur nachts merkwürdigen, starken Durst gehabt – nun ja. (Eigentlich trinke ich nachts ja nicht so gern was, weil ich den Zykus trinken – aufs Klo müssen – trinken – aufs Klo müssen ganz gern unterbrochen haben möchte.) Nachdem ich am Vorabend um zehn im Bett verschwunden war (ohne noch etwas zu lesen), hatte ich eigentlich einen frühen Start erwartet, aber als ich aufwachte, war es schon zehn vor acht. Ungewöhnlich, aus meiner Perspektive. Empörend, aus der Perspektive der Kater, die beide schon warteten und dringend gefüttert werden wollten. Katzenmaintenance, kleine Küchenrunde (wir hatten abends noch die Spülmaschine gestartet, deshalb war das Chaos in der Küche recht klein trotz der großen Kocherei), Tee kochen, dann kam der Liebste nach oben, deutlich weniger ausgeschlafen als ich. Wir starteten den Tag mit einer Runde Arler Erde – wenn das schon so praktisch auf dem Tisch steht. Gemütliches Spielen, nur irgendwann unterbrochen von einem schnellen Porridge mit Zimt und Banane. Dann kochte ich mir eine Kanne Grüntee (die Tonkanne hat sich dafür total bewährt, zumindest wenn ich daheim bin und einen Tee trinke, bei dem sich ein weiter Aufguss anbietet, so wir jetzt der japanische Tamaryokucha) und ging duschen.…

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Alltag in nervig, Montag 8.12.2025

Recht entspannt geschlafen, nur kurz vor dem Weckerlicht wieder Arbeitsprobleme (häufig fiktiv) zu wälzen begonnen. Oh well. Aufgestanden mit dem Piepsen, leichte Sorge, weil Magi zwar da war, der Kater aber nicht (der kam dann unten direkt von der Dachterrasse, er hatte wohl eine Regenpause genutzt). Draußen natürlich komplett dunkel, allerdings haben die Nachbarn schräg gegenüber jetzt ihren Garten wieder weihnachtlich beleuchtet, und – noch interessanter – in der Dachwohnung direkt gegenüber unserer Dachterrasse ist wieder jemand eingezogen, vor einigen Wochen schon. Jetzt brennt dort also meistens Licht, wenn ich morgens aufstehe, und heute waren sogar die Vorhänge offen. Gesehen haben wir bis jetzt aber noch niemanden. Katzenmaintenance, Küchenrunde, Spülmaschine ausräumen, nach der abends gewaschenen Wäsche schauen und den Lufttrockner ausschalten, den der Liebste gekauft hatte, während ich in Berlin war. Ein einfaches Gerät, das mit wenig Strom (und fast keinem Geräusch) der Luft die Feuchtigkeit entzieht und dadurch dafür sorgt, dass die Wäsche im Wäschekeller deutlich schneller trocknet. Ich hatte es jetzt das erste Mal in Aktion gesehen und war sehr angetan davon: Wäsche wieder fast trocken, dadurch überhaupt keine Geruchsentwicklung, sehr gut. Im Wasserbehälter der Maschine fanden sich mindestens zwei Liter Wasser. Wenn ich darüber nachdenke, dass…

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