#blogfragen

Das erste Mal, dass ich bei so einer Blog-Umfrage mitmache – bis jetzt bin ich ja nicht so wahnsinnig aktiv beim Vernetzen. (Auch eine Blogroll wollte ich schon ewig auf meinem Blog anlegen, gibt es immer noch nicht, ähäm.) Aber jetzt stolperte ich via Christian Fischers hmbl-Blog über diese Liste, ursprünglich in den USA herumgereicht und von Jansens Pott nach Deutschland geholt: https://www.jansens-pott.de/fragen-zu-deinem-blog/. Eine gute Idee, mal ein wenig über den eigenen Blog und das eigene Schreiben zu reflektieren. Und mit Fragebögen hat man mich ja sowieso immer.Hier also meine Antworten auf die Fragen: Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen? Gute Frage. Ich lese schon seit einigen Jahren in diversen (vor allem Tagebuch-)Blogs mit und schlich fast genauso lang um den Gedanken herum, selbst einen Blog zu starten. Blogs waren ja so in den Nullerjahren sehr in Mode (quasi alle Kommiliton:innen starteten für ihr Auslandshalbjahr einen Blog, um ihre tiefgreifende persönliche Transformation und Charakterentwicklung zu dokumentieren, schrieben alle mehr oder weniger das gleiche – uh, das Essen im Supermarkt ist SO anders, ich versteh nix in den Vorlesungen, krass geflirtet mit Pablo auf der Studiparty gnihihi – und ließen ihn dann sofort wieder einschlafen), das fand ich…

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Trauer – Donnerstag und Freitag 6.-7.2.2025

Donnerstag Ein Prüfungstag, für den ich hauptverantwortlich war und bei dem die Technik laufen musste, und das alles ohne Technikkollegen dabei (der war in Kairo unterwegs). Hm. Die Nacht dementsprechend unruhig, aber zu ein paar Stunden Schlaf kam ich wenigstens. Morgens Aufräumrunde, Katzenmaintenance, ein wärmendes Porridge mit Banane zum Frühstück (seit Tagen wieder ordentlich kalt, nachts Minusgrade, tags ein paar Grad plus, aber nicht genug, um wirklich zu wärmen), dann packte ich meinen privaten Laptop in die Bürotasche (ich wollte einen Backup-Laptop für die Prüfung, und die im Büro waren alle entweder angemackt oder in Verwendung) und ging um kurz nach acht aus dem Haus. Alles etwas angespannt mit Aufbau, Tische stellen, Leute begrüßen, Prüfung starten, aber am Ende lief dann alles mehr oder weniger glatt (zweimal technische Hakeligkeiten, aber keine größeren Katastrophen). Und sehr gut: Ein Kollege, der mit mir für die Aufsicht eingeteilt war, übernahm sie komplett, sodass ich zwar als verantwortliche Person im Hintergrund war, aber nebenher tatsächlich im Büro eine ganze Menge dringlicher Sachen wegarbeiten konnte. Und das war wichtig, denn es standen die nächsten Kairo-Prüfungen an und dafür musste noch eine Menge gemacht werden. Immerhin Zeit für eine schnelle Portion Nudelauflauf zum Mittagessen, aber…

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Bodenseewochenende und Trauer, Samstag-Sonntag 18.-19.1.2025

Samstag 18.1.2025 Frühes Aufstehen nach okayer Nacht, Katzenmaintenance, Müsli zum Frühstück. Dann packte ich den Rucksack fürs Wochenende, machte noch eine kurze Runde durchs Haus und stellte alles für den Katzensitter zurecht. Aus dem Haus kamen wir schließlich um zehn nach neun, was für uns eine gute Uhrzeit war. Wir hatten den teilAuto-Corsa bei uns ums Eck gebucht, ich fuhr damit die halbe Strecke (dann wurde es mir zu anstrengend und der Liebste übernahm – ich merke, ich muss wieder mehr fahren, damit die Automatismen besser sitzen und ich weniger aktive Konzentration brauche, denn objektiv gesehen war es kein anstrengendes Fahren, Wetter okay – leichte Minusgrade – und durchschnittlich viel Verkehr). Um zehn nach elf waren wir am Bodensee in Konstanz zum Geschwistertreffen – genauer gesagt erst einmal zu Schwester und Schwager. Eine Tasse Kaffee und ein bisschen Unterhaltung mit S und R, wir tauschten uns aus, alles recht entspannt. Um Viertel vor zwölf gingen wir aus dem Haus in Richtung italienisches Restaurant, wo die anderen schon warteten (immer überpünktlich).Alle da beim Essen, neben uns vieren die beiden Brüder jeweils mit Schwägerinnen (für mich eine Premiere – die Freundin des mittleren Bruders hatte ich bis jetzt noch nicht gesehen,…

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2024 Revisited

Mastodon-Fund, der das Jahr prima zusammenfasst (und mich Tränen lachen ließ). Da machen sich so ein paar blöde Muster in den Jahresabläufen breit: Insgesamt zu voll, zu viel Arbeit, und spätestens ab Oktober so sehr zugepackt, dass zu viel Anderes liegen blieb. Und dann auch noch Covid im Frühherbst und richtig ausgeknockt, also ehrlich, das ist eine Jahreszeitentradition, die ich eigentlich nicht aufbauen möchte. Nun ja. Insgesamt war das Jahr gefühlt irgendwie sehr „leer“, wenig Höhepunkte, wenig, das mich ein Fazit ziehen lässt. Arbeitsvolumen ziemlich explodiert, außer Arbeit wenig Anderes (beispielsweise kein einziges (!) Konzert), und dann halt schnell vorbei. Aber ein paar bemerkenswerte Sachen gab es dann doch. Hier also ein kleiner Jahresrückblick (hier wäre der Jahresrückblick vom Vorjahr). Januar Feuerspiele am Bodensee. Der Monat beginnt mit dem jetzt schon traditionellen Familientreffen in Konstanz (wenn man es oft genug hintereinander macht, ist es ja Tradition). Dann kopfüber in die Arbeit: Keine Prüfungen im Januar, dafür unterrichte ich viel.Größere Umstellungen in der Arbeit (ein Wechsel in der Geschäftsführung), wir beginnen, uns aneinander zu gewöhnen in den neuen Rollen und uns einzuruckeln.Viel politische Aufregung und endlich ein wenig Hoffnungsgefühl: In ganz Deutschland, auch bei uns in der kleinen Unistadt (und…

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Brüste und Demokratie, Montag 16.12.2024

Nicht so tolle Idee: Abends um halb neun noch eine Tasse Tee trinken und dann nachts dreimal aufs Klo müssen. Aus diesem und aus anderen Gründen eher unruhig geschlafen und am Morgen nicht wirklich wach. Mir taten die Fußgelenke, Schienbeine, Handgelenke und Finger weh, außerdem war die rechte Seite verkrampft und mir war kalt (es war auch kalt im Haus). Und niesen musste ich auch am Stück. Jetzt krank werden, in Sichtweite des Weihnachtsurlaubs, wäre natürlich ein Klassiker. Aber immer positiv denken. Zunächst übernahm der Liebste Katzenmaintenance und Küchenrunde und machte uns ein Müsli, und ich schrieb währenddessen einen Wochenplan für die letzte Arbeitswoche vor Weihnachten und bestellte die Biokiste. Gar nicht so einfach, letzte Termine und dann schon Urlaub und volle Läden und so unterzubringen (mal ganz abgesehen davon, dass es im Winter sowieso wenig regionales Gemüse gibt). So ganz überzeugt war ich von unserem Plan am Ende dann auch nicht, recht pastalastig (wogegen erst einmal nichts einzuwenden ist) und ein paar neue Sachen, wo ich nicht sicher bin, ob sie wirklich so richtig lecker schmecken. Aber: immer positiv denken.Teeausbeute: Green Ginger, also mit Ingwer aromatisierter grüner Tee. Das konnte ich mir immerhin ganz gut vorstellen. Da der…

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