Bücher und Fernsehen, Sonntag 9.3.2025

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Frühmorgens aufgewacht, durstig und trübe gestimmt. Ich trank etwas, konnte nicht mehr einschlafen, stand um kurz nach sechs schließlich auf. Ich fühlte mich wie emotional verkatert vom blöden Samstag, und weil ich zu wenig getrunken hatte, hatte ich jetzt auch noch ziemliches Kopfweh. Nun ja. Ich beschäftigte mich erst einmal eine Dreiviertelstunde mit gründlicher Katzen- und Küchenrunde (der Kater hatte wieder irgendetwas ins Haus geschleppt, was beseitigt werden musste, und auch sonst). Dann Tee. Immerhin verschwand das Kopfweh nach der zweiten Tasse. Ich hatte mir schon beim Aufstehen vorgenommen, mit ein bisschen Aktivität gegen die trübe Stimmung anzugehen, und das nahm ich auch bald in Angriff (Spoiler: klappte auch ganz okay). Der Liebste machte uns ein englisches Frühstück (da er am Samstag Tomaten aus Italien gefunden hatte, erstmals wieder mit angebratenen Tomaten, außerdem dem letzten Rest selbstgebackenem Brot getoastet), ich machte uns eine Kanne Kaffee. Dann ein kurzer Blick ins Internet, ein bisschen Lesen, ich bestellte ein Buch und klappte dann den Laptop zu. Schnelle Dusche, Wäsche sortieren, Wasch- und Spülmaschine starten, und dann ging ich ins Schlafzimmer und sortierte dort ein bisschen meine Bücher aus. Und als ich damit fertig war, machten wir mit dem Bücherregal im Wohnzimmer…

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Willkommen im neunzehnten Jahrhundert, Samstag 8.3.2025

Wach seit halb sechs, irgendwann kurz nach sechs aufgestanden (schon dämmerig draußen). Da ich einen frühen Start geplant hatte, war das völlig okay (den Wecker hätte ich gar nicht gebraucht, sieh an). Morgenroutine mit Katzenrunde, Tee und so weiter, dann schnelles Frühstück (Brötchen mit Erdnussbutter) mit dem Liebsten, der mit mir aufgestanden war, allerdings nicht mit mir aus dem Haus ging (er wollte im Bastelverein nach dem Rechten sehen): Um Viertel nach acht startete Harold, den man natürlich nicht allein saugen lassen konnte. Ich dagegen musste um zehn nach acht schon los: Um 8:30 startete die Fortbildung in der Firma, der zweijährige Auffrischungskurs für den betrieblichen Ersthelfer. Im Grunde genommen alles sehr, sehr ähnlich wie im Januar 2023, als wir den Kurs das letzte Mal gehabt hatten. Etwas zu viele Geschichtchen vom Kursleiter (und ehemaligen Kollegen von uns), dadurch etwas zu wenig Zeit fürs praktische Üben, etwas zu viel frontales Informiertwerden, didaktisch definitiv Luft nach oben. Nun ja. Aber wir kümmerten uns alle brav um Little Anne, ich richtete die Notfallinformationen am Handy ein (was genau passiert, wenn man im gesperrten Handyzustand auf „Notruf“ drückt, hatte ich bis jetzt nicht gewusst – ich hatte mich halt auch nie getraut…

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Stapel ausmisten und Technikgenerve, Freitag 7.3.2025

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Ganz okay geschlafen, ich wurde sehr früh wach, fühlte mich einigermaßen ausgeschlafen. Übliche Katzenfütterung und Küchenrunde, bis Liebste feststellte, dass der Nasenkater (vermutlich war es der) ausdauernd auf den unteren Hasenstall, in Ess- und Wohnzimmer gekotzt hatte (unter anderem auf den Stapel Zeitungsrätsel, der sich damit auch erledigt hatte). Eine ordentliche Menge, und die Tatsache, dass aus einem Kotzhaufen noch der Rest von einem Mäuseschwanz herausragte, machte das Ganze nicht besser. Gründliche Reinigungsarbeiten, Katzendecken durchwaschen, leichtes Nerv.Nun ja. Sowieso insgesamt große Unlust bei mir, ohne wirklichen Anlass. (Außer halt dem großen Ganzen, klar.) Der Liebste ging zum Viertellieblingsbäcker für Frühstückszeug. Draußen strahlendblauer Himmel. Ich hatte den Tag daheim eingeplant und wenig Termine, beschloss also, Minusstunden zu machen, und ging erst um halb zehn an den Schreibtisch (kurzer Blick um kurz vor neun in die Mails, ob etwas anbrannte, tat es aber nicht). Den Vormittag über zwei Stunden administratives Gedöns, ansonsten nahm ich mir wieder etwas Zeit, um Papierstapel aufzuräumen, dieses Mal direkt auf meinem Schreibtisch. Dabei fand ich eine Rechnung, die dringend bezahlt werden musste, schon allein deshalb hatte es sich also gelohnt. Außerdem meldete ich mich (weil ich einen Informationsbrief dazu fand) beim Online-Zugang der Deutschen Rentenversicherung an,…

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Sonne, Donnerstag 6.3.2025

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Ein Donnerstagmorgen quasi identisch wie der Mittwoch, mit strahlendblauem Himmel, gefrorenem Garten, zwitschernden Vögeln, bettelnden Katern, schmerzendem Rücken, schlafendem Ehemann, kochendem Teewasser. Auch Laune war mehr oder weniger gleich, in Anbetracht der Tatsache, dass eigentlich ein okay-er Tag vor mir liegen sollte, war sie eher so semigut. Die weltpolitische Lage drückt halt einfach doch aufs Gemüt, das muss ich schon sagen, Sonnenschein und Vorfrühling hin oder her. Nun ja. Auf jeden Fall Müsli zum Frühstück, schnelle Dusche, mit noch leicht feuchten Haaren vom Waschen war ich um kurz vor neun am Schreibtisch, ich hatte den halben Tag daheim geplant. Zweimal online am Vormittag, ein Meeting mit der Kollegin, die jetzt nur noch wenige Wochen da sein wird vor ihrer Pause, und einmal Onlineunterricht, dann etwas kommunikatives Alltagsgeschäft, und um halb eins machte ich Mittagspause – ganz zufrieden mit meinem Stand der Dinge. Der Liebste hatte einen ruhigen Vormittag verbracht, deutlich rekonvaleszent und mit weniger Husten (das Asthmaspray scheint zu helfen). Er war sich zwar durchaus dessen bewusst, dass er wirklich noch langsam machen musste, aber man konnte schon auch echte Fortschritte sehen. Deshalb entschieden wir, nach dem Mittagessen (restliche Nudeln und Pilze in Sahnesauce) eine kleine Runde zu gehen,…

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Alltagschronik, Mittwoch 5.3.2025

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Wieder ein sehr kalter Morgen ohne ein Wölkchen am Himmel, der Garten gefroren (wenn auch nur knapp unter Null, es liegt seit Tagen so ein bisschen Frühling in der Luft). Ich war so einigermaßen ausgeschlafen und hatte mir für den Tag einen relativ frühen Start vorgenommen, weil ich gleich morgens ins Büro gehen wollte – Termine erst nachmittags, aber einen Stapel an Aufgaben vor Ort zu erledigen. Also Katzenmaintenance und schnelle Küchenrunde, wobei ich mich zurückhalten musste, nicht sofort mit Putzen und Ausräumen und Sortieren weitermachen zu wollen, wenn man einmal angefangen hat… (und es gäbe noch reichlich Baustellen!) Ich beschränkte mich neben Teekochen darauf, die beiden neuen Hamamtücher zu den Schwimmsachen zu räumen. Dass es jemals so warm werden könnte, dass ich im Fluss schwimmen gehen wollte, kann ich mir momentan kaum vorstellen. Allerdings werden die Tücher eventuell schon in Wien zum Einsatz kommen, mal sehen. Etwas angezogenes Tempo am Morgen, ich machte uns ein Müsli, beeilte mich im Bad und ging nur ein paar Minuten später als geplant aus dem Haus – um kurz nach neun war ich im Büro.Eigentlich ein relativ geordneter Arbeitstag, wenn nicht lauter parallele zu organisierende Kleinigkeiten (oder größere Sachen) parallel aufgeschlagen wären.…

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