Mäusekönige, Donnerstag 3.2.2022

Etwas unruhig geschlafen, aber ganz okay – und noch wichtiger, auch der Liebste hatte eine gute Nacht, nachdem wir schon Schlimmeres in Sachen Nachtruhe befürchtet hatten. Ich wurde recht früh morgens wach und sah dem Dämmerlicht im Schlafzimmer beim Hellerwerden zu (ungefähr so hatte ich mir das vorgestellt). Dann aufgestanden mit eher mangelnder Motivation – nach zwei sehr langen Tagen in Folge und dem dritten schon in Wartestellung kein Wunder! Immerhin sah der Plan vor, heute „nur“ bis halb acht zu arbeiten anstatt bis halb zehn, mal sehen. Auf jeden Fall dann ein ganz guter Vormitttag. Der Liebste ging um acht, ich ließ mir etwas mehr Zeit mit Frühstück (Brot mit Pflanzenaufstrich und ein Apfel) und war um neun am Schreibtisch. Ein paar Korrekturen und E-Mails erledigt, dann war ich von halb zehn bis halb eins in wieder einem neuen Kurs (den hatte ich aber mit organisiert und kannte alle Leute schon). Das war alles sehr zufriedenstellend und rund. Wenn Kurse gut laufen, dann sind sie eine wirkliche Energiequelle. Dass es anders läuft, ist zum Glück ja bei mir die absolute Ausnahme (deshalb würde es mir auch wirklich schwer fallen, mit dem Unterrichten aufzuhören).Direkt nach dem Kurs hatten wir…

WeiterlesenMäusekönige, Donnerstag 3.2.2022

Der nächste lange Tag, Mittwoch 2.2.2022

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Unruhige, wenig erholsame Nacht, aber immerhin vor dem Wecker (und bei Dämmerlicht) wach geworden, was aber vermutlich in erster Linie daran lag, dass der Liebste noch früher wach geworden und aufgestanden war. Ziemlich angespanntes Gefühl vor dem Tag (wieder ein neuer Kurs, außerdem eine lange Liste unerledigter und langsam dringlich werdender Aufgaben), ich kämpfte etwas mit mir, ob ich den Yogakurs sein lassen und früh starten sollte. Einerseits ist Yoga natürlich super für die Entspannung und die Muskeln und alles, andererseits bringt die ganze Entspannung nichts, wenn mir unerledigte Dinge im Nacken sitzen.Ich machte mich auf acht fertig und rollte die Yogamatte aus, entschied mich dann aber für den Kompromiss, den Kurs sein zu lassen und allein eine halbe Stunde auf die Matte zu gehen. Das war tatsächlich eine schlaue Lösung: So konnte ich nach dem Yoga noch frühstücken (Erdnussbutterbrot) und war trotzdem um Viertel vor neun am Schreibtisch und an den restlichen Korrekturen. Und (neben üblichem E-Mail-Gedöns) damit fertig um kurz vor halb zehn, perfektes Timing. Ab halb zehn startete ich dann den Unterricht für einen neuen Intensivkurs. So viel Zeit mich die Vorbereitung im Vorfeld gekostet hatte, so gut lief es dann am Vormittag – immerhin, wenigstens…

WeiterlesenDer nächste lange Tag, Mittwoch 2.2.2022

Workload – Dienstag 1.2.2022

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Wieder durch den Wecker aufgewacht, also durch das Piepsen – ich war noch ziemlich mit Träumen beschäftigt, als es piepste. Es ist auf jeden Fall super, dass es nicht so knalldunkel im Zimmer ist, und die Augen fühlen sich durch die Nachttischlampe dann auch nicht so grell geblendet. Trotzdem ziemlich müde beim Aufstehen, und irgendwie fühlte ich mich wie durchgekaut, völlig kaputt und jeder Muskel tat weh… Dieses blöde Fremdkörpergefühl im Hals, das ich seit Mitte 2020 immer wieder mal habe, hat sich seit ungefähr zwei Wochen auch wieder eingestellt, und an diesem Morgen besonders lästig. Mäh.(Das war jetzt übrigens vermutlich der letzte weckerbezogene Content hier, versprochen, außer das Ding fängt an zu brennen oder fällt mir runter.) Zum Frühstück machte der Liebste uns ein Porridge, ab neun war ich im Arbeitszimmer. Zunächst wartete ein Meeting auf mich, das zwar wichtig, aufgrund mehrerer Umstände aber etwas schwierig war. Immerhin kamen wir mit ein paar konkreten Ergebnissen wieder heraus (unter anderem war ein Resultat, dass ich den Kolleg:innen eine Nachricht schrieb mit der Erinnerung, doch bitte für eine spezifische Dokumentation wie eigentlich angedacht ein OneNote auf Teams zu nutzen, und zwei Stunden später sah ich von den meisten Kolleg:innen die…

WeiterlesenWorkload – Dienstag 1.2.2022

Ab jetzt wird verdammt noch mal gewaltfrei kommuniziert – Montag 31.1.2022

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Um 6:25 vom Piepsen des Weckers aufgewacht. Nachdem der Liebste jetzt am Sonntag die Helligkeit angepasst (und das Display runtergedimmt) hat, dämmert der Wecker schön vor sich hin. Nur ob das jetzt ein „sanfteres“ Aufwachen war, keine Ahnung. Immerhin war ich nicht völlig erschlagen und wurde auch nicht aus einem Traum gerissen und hatte auch nicht das Gefühl, acht Mal snoozen zu müssen. Das ist auf jeden Fall schon mal gut. Mal weiter beobachten… Am Ende wird der Lichtwecker es aber auch nicht ausgleichen können, wenn ich zu viel arbeite oder zu spät ins Bett gehe oder nachts nicht schlafen kann. Der Liebste hatte für den Montag Home Office eingeplant und musste nicht aus dem Haus, das nahm uns etwas Zeitdruck am Morgen. Allerdings hatte ich um acht schon meinen ersten Termin, also doch nicht allzu viel Zeit, ein schnelles Müsli und eine absolute Blitzdusche, und dann saß ich tatsächlich komplett pünktlich im Meeting (das mit einer Minute Verspätung begann, sonst wäre ich zu spät gekommen). Thema des Meetings: Wichtige Teams-Funktionen für administrative Tätigkeiten – es gab mehr Fragen als Antworten (und es stellte sich heraus, dass einige der Probleme, die wir mit Teams hatten, eher schlechtem Umgang mit…

WeiterlesenAb jetzt wird verdammt noch mal gewaltfrei kommuniziert – Montag 31.1.2022

Wecker läuft, Mixer läuft – Sonntag 30.1.2022

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Unruhige Nacht mit vielen anstrengenden Gedanken. Das Aufwachen lief quasi auf die Minute so ab wie am Vortag mit einem Kater, der uns um 7:07 Uhr weckte, und einem Lichtwecker, der ab 7:10 Uhr seine Lightshow abspielte. Das Licht erinnert unangenehm an kalte Laborbeleuchtung, der Liebste schlug vor, den Blauanteil noch runterzufahren und den Rotanteil zu erhöhen („wie so ne Puffbeleuchtung“ war sein Kommentar, naja). Ansonsten muss man sich eben zur Seite drehen, wenn man nicht vom Licht geblendet werden möchte, aber das wollte er auch noch nachbessern, so zumindest die Versprechung. Aber ich will nicht meckern: Er funktioniert, und er ist ein unglaubliches Schmuckstück geworden. Das Design ist einfach klasse, und der alte Eichenholzwürfel ist darin verbaut, als ob er dafür gemacht worden wäre. Es hätte meinem Bruder sicher gefallen. Das ist das gute Stück. Als wir runterkamen, kletterte der Kater einmal für acht Sekunden auf die untere Stufe des Kratzbaums, wenn der Gewöhnungsprozess so weitergeht, liegt er in einem Dreivierteljahr oben. Vorausgesetzt, wir verschieben das Ding nicht mehr, was allerdings blöd wäre, momentan steht es nämlich vor dem Kochbuchregal mitten im Raum. Ich frage mich, ob andere Katzen auch so unglaubliche Berührungsängste vor allem Unbekannten haben. Eigentlich…

WeiterlesenWecker läuft, Mixer läuft – Sonntag 30.1.2022