Double Batch, Donnerstag 25.6.2026

  • Beitrags-Kategorie:IndienTagebuch

Ein Tag mit dem absoluten Maximum an Prüflingen, dementsprechend waren alle Beteiligten vorher ziemlich nervös gewesen. Es war halt auch eine echte logistische Herausforderung: Morgens eine Riesengruppe (...da hätten wir einen größeren Rechnerausfall wie am Montag nicht kompensieren können), nachmittags dann zwei Gruppen parallel. Da mussten wir die Räumlichkeiten (auf zwei Stockwerken), die Aufsichten, die Laufwege… alles gut durchdenken. Und hoffen, dass das Stromnetz nicht in die Knie ging oder es sonstige Ausfälle gab.Angesichts dieser Umstände schlief ich wenig überraschend nicht so toll – was aber auch an der viel zu warmen Decke im Hotelzimmer lag (trotz Klimaanlage) und an den nur semi funktionierenden Loops: Ich schwitzte halt nachts wie blöd, leider auch in den Ohrmuscheln, und damit saugten sich die Loops irgendwann nicht mehr fest und dichteten halt überhaupt nichts mehr ab. Nervig. Nichtsdestotrotz morgendliche Routine, ich ging auch nicht früher ins Institut als sonst. Wie sich herausstellte, war das die richtige Entscheidung: Es gab nämlich kaum mehr zu tun als an den anderen Tagen (nur ein bisschen mehr, weil mehr Rechner zu starten und mehr Leute zu koordinieren waren), und die Zeit passte gut. Und dann ging auch sonst einfach alles glatt – superhappy. So sehr glatt,…

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Rund und heiser, Dienstag und Mittwoch 23.-24.6.2026

  • Beitrags-Kategorie:IndienTagebuch

Zwei sehr, sehr gleichförmige, insgesamt sehr runde Tage, mit gleichen Zeiten (aufstehen um sieben, Frühstück halb acht, Taxi um acht, Institut von zehn nach acht bis sieben, Mittagspause um zwölf, abends ausruhen, Telefon, lesen, Bett um zehn), gleichem Essen (jeden Tag das gleiche Hotelfrühstück – nur Varianten bei den Currys und beim Joghurt, ab dem dritten Tag ließen sie das Chapati und den Obstsalat weg, was mir recht war – mittags Currys und Reis in der Schule, abends Masala und Chapati im Restaurant Madras) und gleichem Prüfungsablauf. Wir kamen, auch mit den Mitarbeitenden vor Ort, in eine sehr angenehme, saubere Arbeitsroutine, sodass ich wenig zu tun hatte und nebenher auch mal ein bisschen E-Mails beantworten konnte und ähnliches.Zwar gab es den kompletten Dienstag und den halben Mittwoch Stromausfall, aber vor der Tür stand ein Dieselgenerator und sprang ein. (Mehr oder weniger, mit dem Generator konnten nicht alle Klimaanlagen bedient werden – deshalb saß ich am Mittwochnachmittag im T-Shirt komplett schweißgebadet da. Oh well.) Da die streikenden Rechner ja am Montag wieder gefixt worden waren, stand uns auch das komplette Equipment zur Verfügung. Bisschen merkwürdiges Gemecker von einer externen Prüferin (wollte keine Aufsicht im Prüfungsraum, verlangte eine einstündige Mittagspause –…

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Montag 22.6.2026, Durchgewurschtel

  • Beitrags-Kategorie:IndienTagebuch

Um sieben vom Handywecker geweckt (...mit dreieinhalb Stunden Zeitunterschied war es gefühlt 3:30 Uhr, also schon ein ziemliches Faust-ins-Gesicht-Gefühl). Ich hatte mir morgens nicht wahnsinnig viel Zeit eingeplant, trank also erst einmal viel Wasser (Flaschenwasser auf dem Zimmer damit leer, Leitungswasser trinken ist ja streng verboten, man braucht das Flaschenwasser auch fürs Zähne putzen und so), dann schnelle Dusche und zum Frühstück um halb acht. Das Frühstück, so war mir noch am Morgen davor erklärt worden, werde morgens zwischen acht und zehn serviert, was ich für einen normalen Werktag doch *sehr* erstaunlich fand, aber nun gut, andere Länder, andere Sitten. Ich fragte aber vorsichtig nach und man erklärte mir, doch, ein kleines Frühstück könne man mir schon ab halb acht servieren. Das „kleine“ Frühstück entpuppte sich als drei Dosa, Chapati, Toast, zwei diverse Currys, Joghurt, Butter & Marmelade, Obstsalat, Melonensaft (frisch!), Wasser und Chai. Sehr großartig natürlich (ich hätte nie gedacht, wie gut ein Kichererbsencurry am Morgen passt), ich schaffe allerdings „nur“ alle Dosa, die Currys, den Joghurt und eine Scheibe Toast, dazu alle Getränke. Den Rest muss ich leider stehen lassen, es wäre sonst viel zu viel zu viel. Um acht wartete mein Fahrer und brachte mich zum…

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Anreise, Samstag und Sonntag 20./21.6.2026

  • Beitrags-Kategorie:IndienTagebuch

Der erste Schritt des Abenteuers (und schon der, der mich am meisten stresste): Die lange, lange Anreise. Aber es ging alles sehr problemlos, vor allem im Vergleich zum letzten Mal im Januar. Ich schlief in der Nacht (mit sehr dünner Decke) einigermaßen gut und stand um kurz vor halb sechs vor dem Weckerklingeln auf. Schnelle Dusche, letzter Check auf die Gepäckstücke, während der Liebste (der dieses Mal nicht verschlafen hatte) die Kater versorgte, und pünktlichst um sechs gingen wir los. Da es Samstag frühmorgens war, kamen wir extrem gut durch und waren um 20 vor sieben bereits am Flughafen. Viel zu früh natürlich, aber egal: Wir frühstückten beim Bäcker dort, relativ ausführlich (nicht viel, aber genug, dazu eine Tasse grünen Tee). Dann gründliche Verabschiedung vom Liebsten (beide traurig), ich ging durch die Security, und um acht war ich am Gate. Bisschen Herumgewarte, eine Flasche Wasser, schließlich Boarding um 9:15 und pünktlicher, schneller Flug nach München. In München hatte ich zwar okay viel (wenn auch nicht sehr viel) Zeit zum Umsteigen und kam auch gut durch die Passkontrolle (automatisiert), verlief mich dann aber erst einmal, weil ich kurzfristig mein Gate verwechselte und zum Gate J15 (statt L15) latschte. Das existiert…

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