Haushaltstag, Montag 3.11.2025

  • Beitrags-Kategorie:Tagebuch

Nachdem ich nachts noch einmal aufgestanden war, um mir die gelbe Decke zusätzlich zu holen – wenn es auch tagsüber noch zweistellig warm ist, nachts kühlt es schon novembermäßig ab – konnte ich einigermaßen gut schlafen, von ein paar Wachliegephasen und blödem Durst einmal abgesehen. Morgens hatte ich mir keinen Wecker gestellt, hörte aber um 20 nach 6 den Liebsten unten rumklappern (beide Schlafzimmertüren waren offen gewesen, damit die armen vernachlässigten Kater uns besuchen kommen könnten, wenn sie einsam wären), Medikamente geben und füttern. Beide da, der Nasenkater kam sogar hochgeflitzt und schaute mal kurz auf der Dachterrasse nach dem Rechten, dann beide auf dem Sofa. Sehr schön. Langsames Ankommen in der Alltagsroutine (ich war froh, dass wir Koffer auspacken und kleine Aufräumrunde gleich am Abend erledigt hatten). Der Liebste machte uns ein Müsli, ich machte uns einen Wochenplan und bestellte die Gemüsekiste. Dann verabschiedete er sich ins Büro und ich schrieb noch ein bisschen und stellte mich auf den Tag ein. Letzter Urlaubstag für mich, Zeit für Wäsche und einkaufen und ein bisschen herumkramen. Ich war froh, dass ich mir den Tag freigehalten hatte (ursprünglich war das ja ein Nach-Mexiko-Jetlag-Tag gewesen). Draußen schönstes Herbstwetter, mittlerweile die Bäume in…

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Heimreise, Sonntag 2.11.2025

Einigermaßen unruhig geschlafen, kein Wunder – die Unruhe vom Abend hatte ich natürlich mit ins Bett genommen. Der Wecker war auf sieben gestellt, aber um halb sieben beschloss ich, das Herumwälzen sein zu lassen und aufzustehen. Leicht genervt von mir selbst, dass mir der Rückreisetag so viel Stress bereitete, denn (wie der Liebste zu Recht bemerkte) das Schlimmste, was passieren könnte, wäre ein verpasster Flixbus in München, und damit würden wir halt ein bisschen Geld verlieren und müssten uns in einen Zug setzen (oder einen späteren Bus nehmen). Es würde also höchstens etwas teurer, aber es ist nun wirklich kein Ding der Unmöglichkeit, von München irgendwie in Richtung Stuttgart zu kommen. Also ein potenziell maximal lästiges Szenario. So gesehen gingen wir duschen und machten uns eine Tasse Tee (und später noch eine zweite, denn wir hatten wirklich viel Zeit und sowohl in der Regionalbahn als auch im Bus würde es Toiletten geben – war dann auch so). Dann gründliches letztes Zusammenräumen, Müll wegbringen, um halb acht frühstücken und Vesper richten, als die letzten bestellten Brötchen gebracht wurden. Wir hatten extra die Tür angelehnt gelassen und sahen so den Vermieter (zum ersten Mal, vor einer Woche hatten wir seine Frau…

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Lieblingströts Oktober 2025

Einen Tag zu spät wegen Urlaubreise, aber es waren im vergangenen Monat doch so viele nette Sachen dabei, dass ich die Sammlung nicht unter den Tisch fallen lassen möchte. Lohnt sich: Kleiner Aufreger in der ersten Monatshälfte: Die Bullshit-Entscheidung der europäischen Kommission (die sowieso nicht umgesetzt werden wird) zu veganem Schnitzel und Zeugs. Sorgte aber für jede Menge bissiger Kommentare und Jokes. Der orangene Clown machte natürlich wieder orangene Sachen und greinte wegen diesem und jenem, ich halte D.T. ja so weit wie möglich aus dem Blog raus. Aber zur Friedensnobelpreis-Vergabe gab es einfach zu viele lustige Kommentare aus der englischsprachigen Welt. Dann gab es natürlich auch noch die zweite Runde der No Kings-Demonstrationen in den USA. Winterzeit gibt's auch wieder. Bayerische Polizei machte bayerische-Polizei-Dinge. Friendly fire in Richtung Bundeswehr und so. Und das ALLERBESTE zum Schluss, von den sowieso vollumfänglich zu empfehlenden Owls in Towels: Hier noch der Link zum Blog von Jürgen Plieninger, der die Lieblings-Microblogging-Posts allmonatlich sammelt. Danke schön dafür!

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Entdeckungen, Samstag 1.11.2025

Einigermaßen ausgeschlafen, aufgestanden um halb acht. Wir hatten schon so den ersten leichten Urlaubsende-Anflug, mit einem kritischen Blick in den Kühlschrank – was essen wir heute, was nehmen wir mit, wie organisieren wir das, jetzt wo heute ja FEIERTAG ist, von uns Eumeln am Freitag komplett vergessen (da hätten wir noch einkaufen gehen können!). Der Liebste machte uns erst einmal ein Müsli (zwar keinen Joghurt und keine Bananen mehr, aber mit Milch und Apfel ging es auch und damit war dann wenigstens die Müslipackung leer) und Tee. Dann schauten wir nach der Abreise: Alles ziemlich blöd, weil sonntags weniger Züge und Busse fahren, oh well. Fix gebucht ist der Flixbus, der mittags in München losfährt, man sollte also meinen, wir hätten zahlreiche Möglichkeiten, bis mittags die anderthalb Stunden von Garmisch nach München zu schaffen, aber so wahnsinnig viele gibt es da gar nicht. Und Stadtbusse erst recht noch weniger. Nun ja. Ich hatte natürlich daheim schon eine Verbindung rausgesucht (also Stadtbus nicht, aber zum Bahnhof kommt man auch fußläufig), und den Rest konnte man sowieso nicht beeinflussen, also schob ich den Gedanken erst einmal beiseite. Machte mir stattdessen Gedanken darum, dass es jetzt schon November ist, LIEBE Güte, ich…

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Wandern! Freitag 31.10.2025

Gut und erstaunlich lang geschlafen: Bis ich so richtig wach war und aufstehen wollte, war es bereits acht. Der Liebste war eine halbe Stunde vor mir aufgestanden und hatte bereits ein Müsli zum Frühstück und aus den gelieferten Brötchen ein Vesper fürs Mittagessen gemacht. Also Tee, frühstücken, ausführliche Dusche, damit wir früh genug loskamen: Wir hatten für den Tag eine „richtige“ Wandertour geplant.Bisschen blöd nur, dass die Katzensitterin sich meldete, dass Magi am Morgen nicht zum Füttern aufgetaucht war. Das ist nun erst einmal nicht so wahnsinnig ungewöhnlich, es kann schon mal sein, dass er irgendwo pennt oder sich herumtreibt und dann 45 Minuten später kommt (da war sie dann natürlich nicht mehr da, sie fütterte den Nasenkater und ging dann – mit ihm gemeinsam, denn natürlich half er mit – im Garten und auf dem Kohleweg suchen, aber dann musste sie natürlich weiter). Doof war es trotzdem, weil ich es halt für den Tag im Kopf hatte und mir Sorgen zu machen begann (und bis jetzt war alles so super gelaufen mit der Sitterin!). Nun ja. Wir konnten erstmal sowieso nix machen, also beruhigte ich mich ein bisschen und wir gingen los. Erste Station Bus, einmal quer durch…

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