Schlechtes und Gutes, Freitag 28.2.2025

Sieh an, schon wieder ein Monat rum. Und am Ende dieses Monats zwanzig Prozent Faschisten im Parlament, die Anfänge einer Diktatur über den Atlantik, und mein Ischias tat vor lauter Schreibtischzeit auch wieder weh. Na super. (Laune beim Aufstehen eher so semi)Davon abgesehen eigentlich okay geschlafen, trotzdem wachte ich mit leichtem Kopfweh auf (das sich zum Glück recht bald verzog) und war froh, dass ein ruhiges Wochenende wartete. Küchenrunde, Katzenmaintenance, ich machte Tee und schaute kurz nach dem Liebsten (der klang schon wieder etwas besser, wollte aber trotzdem noch liegen bleiben). Irgendwann dann Frühstück (Brot mit restlicher Avocado) und an den Schreibtisch um kurz vor neun, wo ein Onlineunterricht auf mich wartete. Ruhiger und eigentlich sehr positiver Arbeitstag daheim. Der Unterricht morgens lief gut, und anschließend hatte ich keine weiteren Termine mehr (meine Beratungstermine am Nachmittag waren nicht gebucht worden). Ein bisschen Kommunikation mit Kolleg:innen (so bis drei, danach waren gefühlt alle schon im Wochenende), Mailbox leerarbeiten, und dann zwei richtig wichtige Punkte von der Erlediliste: Einmal eine Sache der letzten großen Februar-Prüfungsrunde nachbearbeiten (da hatte ich auf Informationen gewartet, die ich jetzt hatte, oder zumindest so halb, ein bisschen was war an den Informationen unlogisch, aber oh well…

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Dämmerung, Sonntag 23.2.2025

Ganz gute Nacht, durchgeschlafen bis kurz nach sechs, und: Aufgewacht mit Gesundheitsgefühl und ohne Kopfschmerzen!!! So gut. Ich blieb noch bis zwanzig vor sieben liegen und stand dann auf. Leise durch die Wohnung huschend, Katzenmaintenance und Küchenrunde im Flüstermodus, um den Liebsten nicht zu stören, der ausschlafen sollte. (Bis ich ihn irgendwann husten hörte.)Ein Faschingskrapfen, um den Blutzucker einmal nach oben schnellen zu lassen, eine schnelle Tasse Tee, dann gingen wir duschen, der Liebste nahm eine Ibu (tatsächlich hustete er zwar, fühlte sich morgens aber etwas mehr unter den Lebenden), wir setzten unsere Masken auf und marschierten um kurz vor neun zur Grundschule im Stadtviertel, wo unser Wahllokal war. Ich war insgesamt so angespannt vor der Wahl, dass ich es schnell hinter mich bringen wollte, vor allem auch, solang wir beide noch in einem Zustand waren, dass wir aus dem Haus wollten. Ein zusätzlicher Vorteil: So früh war halt sonst noch fast niemand unterwegs, es gab also keine Schlange und wir kamen sofort dran (wir waren Nr. 36 und 37 in diesem Wahllokal, wurde mir auf Nachfrage mitgeteilt). Nach vier Minuten waren wir fertig und ich fühlte mich auf etwas irrationale Art erleichtert. Und beschloss, das Thema BTW jetzt…

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Rödelei und Pflegekraft, Donnerstag-Freitag 20.-21.2.2025

…und wieder zwei Prüfungstage (Endspurt für den Februar, nur noch zwei Termine nächste Woche, yay!), und für beide war ich hauptverantwortlich, also bei beiden Tagen recht gleichmäßiger Ablauf: Früh zur Arbeit, lang dort, später Feierabend. An beiden Tagen um Viertel vor acht aus dem Haus, mit eingepacktem Müsli, und dann tapfer ins Büro. Vormittags noch etwas online-Unterricht, nachmittags nahm ich am Donnerstag selbst die mündliche Prüfung ab, am Freitag delegierte ich die Prüfungsverantwortung für die letzte Stunde an meine Kollegin und unterrichtete den letzten Termin des aktuellen Prüfungskurses. Nebenher viel administratives Zeugs. Soweit so gut. Ansonsten ein bissle die Online-Paranoia gepflegt, nachdem der Liebste mir am Donnerstag einen Artikel geschickt hatte, in dem diverse Wetter-Apps daraufhin untersucht wurden, welche Handydaten sie abgreifen und unter Umständen auch weitergeben. Turns out: Das sieht gar nicht mal so gut aus. Über die Funktionsweise der klassischen Wetter-Apps kann man ja problemlos ein Bewegungsprofil erstellen (da man für sie normalerweise den Standort braucht), und wenn man, so wie ich, noch die Lieblingsorte (= Orte von Freunden und Familie) angegeben hat, lassen sich damit auch Querverbindungen ziehen. Und was die (versteckte) Weitergabe von Daten angeht, war es bei vielen untersuchten Apps schon ganz schön kritisch.…

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Politische Bildung, Montag 17.2.2025

Eigentlich gute Nacht, aber merkwürdige und sehr intensive Träume, von Leuten aus längst vergangenen Zeiten (und mit einem längst vergangenen Ich). Ich frage mich, ob solche Vergangenheits-Träume immer typischer werden, je älter man wird. Auch wenn es natürlich keine wirkliche, sondern eher fiktive (halt erträumte) Vergangenheit ist.Wie auch immer. Morgens so halbgute Laune, gerade gut genug für die übliche Morgenrunde mit Katzen- und Küchenrunde. (Magi frisst übrigens wieder ganz normal.) Der Liebste war auch einigermaßen wach, plante wieder ins Büro zu gehen, plagte sich aber – Mitte Februar – bereits mit den ersten Anzeichen einer Allergie herum. Die Monate, in denen Erkältungsschnupfen und Allergieschnupfen nahtlos ineinander übergehen. Frühstück mit den restlichen Brötchen und einem halben Becher Oatly-Frischkäse (der wirklich ganz ausgesprochen gut ist, wir sollten ihn öfter kaufen), dann ging der Liebste ins Büro und ich duschen. Ich hatte einen Home Office-Tag ohne Termine vor mir, schaute deshalb erst einmal nach Mails und Nachrichten (wenig zu tun) und machte dann einen Wochenplan (wenig Abendtermine die Woche, wenig Außergewöhnliches, alles ganz okay im Rhythmus, und sogar die übrige Rote Bete bekam ich noch unter). Biokiste bestellt, und dann fing ich so „richtig“ mit der Arbeit an. Wenig spannende Sachen vom…

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Frei, Donnerstag 13.2.2025

Überstundenfrei! (Hier jubelnde Hände vorstellen) Trotzdem wachte ich um halb sieben auf, was auch kein Wunder war, und stand auch auf. Erstens hatte ich mir eine Tonne Sachen vorgenommen, und zweitens wollte ich den Liebsten ja sehen, bevor er zur Arbeit ging.Dem ging es leider gar nicht gut, heftigste Kopfschmerzen, generelles Krankheitsgefühl, Laune im Keller. Er ließ das Frühstück ausfallen und ging um zwanzig vor Acht in den Regen (seit Tagen Dauerregen hier, immer so kurz über Null) und ich machte mir eine Schale Joghurt mit Nüssen und Apfel und plante meinen Tag. Erst einmal eine schnelle Dusche (schon allein wegen der Kälte), dann ging ich einmal durch die Wäsche und ließ eine Maschine laufen, in der Hoffnung, dass wir am Wochenende dann wieder so im Rhythmus sind, dass wir mit dem Waschen durchkommen. Währenddessen verwandelte sich der Regen draußen erst in Schneeregen und dann in ausgewachsenen Schneefall mit dichten, dicken Flocken. Die allerdings nur so halb liegenblieben und alles in eine Matschlandschaft verwandelten. Meinen Plan, gleich um halb zehn einkaufen zu gehen, ließ ich deshalb erst einmal fallen. Stattdessen aufräumen im Haus, spülen, Vogelfutter verteilen, Zeugs. Dazu ein wenig Zeitung lesen, den Logoff-Newsletter, den ich ja seit kurzem…

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