Erholung im Warmen – Samstag 6.5.2023

Ich wachte um zwanzig vor sieben und damit gute vierzig Minuten später als die letzten Tage auf, was prima war. Weniger gut war der leicht pochende Kopfschmerz hinter den Augen, und ebenfalls weniger gut war, dass mich auf dem Treppenabsatz vor der Haustür irgendwelche Überreste des kätzischen Jagderfolgs in der Nacht erwarteten. Das erste stellte sich als irgendeine Magen/Gallenkombination heraus, soweit, so normal, aus dem zweiten, pelzigen, schnurrhaarbesetzten schauten mich zu meinem Entsetzen aber zwei (tote) Mäuseaugen an – der Kater hatte der Maus wohl den Kopf abgebissen. Super. Ich entsorgte das alles, machte mir einen Tee und warf einen Blick in die Zeitung. Wo mir als erstes ein schockierend unkritischer, dämlicher Lobhudel-Artikel zum Zirkus Krone in unserer Stadt in die Augen sprang (schon letzte Woche hatte man dem Krone-Besitzer eine Viertelseite gegönnt, in der er völlig unwidersprochen ausbreiten konnte, warum es den Wildtieren bei ihnen im Zirkus ja so super ginge. Also keine Zeitung heute. Gerade mal zehn Minuten gute Laune, dann hatte ich von dem Mist schon wieder genug. Ich holte stattdessen meinen Laptop und las mich einmal quer durchs Internet. Dazu parallel Frühstück (restliches Brot getoastet), irgendwann aufs Sofa, wo ich ein bisschen bei YouTube vorbeischaute…

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Büro und Wildlife, Dienstag 18.4.2023

Ein bisschen ausgeschlafener als am Tag davor und nicht mehr so ganz kaputt. Hals kratzte noch, es fühlte sich aber wie das typische Allergie-Kratzen an (hoffentlich). Der Kater erwartete uns unten, er scheint die Klappe also endgültig wieder akzeptiert zu haben. Alles nicht so schlecht als Start in den Tag. Eine schnelle Tasse Tee, ein Blick in die Zeitung, um kurz nach acht gingen wir aus dem Haus und mit Stopp beim Viertel-Lieblingsbäcker ins Büro. Neue Bürotasse. Hihi. Dort schaute ich erst einmal nach der Kollegin, die für die heutige Prüfung hauptverantwortlich war – sie hatte aber alles im Griff, alle Leute da, alles passte. Wir checkten die Technik, dann startete sie die Prüfung und ich hatte den Vormittag, um meine Brötchen zu frühstücken (ich vernünftige Person hatte dieses Mal das Laugencroissant weggelassen und mir zwei Körnerweckchen geholt, außerdem einen Aufstrich eingepackt).Ruhiger Vormittag mit viel Orgakram, ich musste Unterricht vorbereiten, von einer März-Prüfung waren die Ergebnisse gekommen, die Mailbox füllte sich, das übliche Alltagsgeschäft, das zu langweilig wäre aufzuschreiben, mir beim Bearbeiten aber trotzdem Spaß machte, weil man die Details durchdenken musste und es viel mit kniffliger Kommunikation zu tun hatte: Mehrere Personen waren durch die Prüfung durchgefallen und…

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Wieder Katzensorgen, Samstag 15.4.2023

Ganz gut geschlafen, um kurz nach sechs wachte ich auf, blieb noch liegen bis Viertel vor sieben. Gut am Morgen: Aufgewacht ohne Kopfschmerzen und zu blauem Himmel. Schlecht am Morgen: Aufgewacht ohne schnurrenden Kater und mit immer noch schmerzender Blase am linken Fuß. So nervig. Und warum der Kater sich nicht blicken ließ, wusste ich auch nicht. Klar, Frühling und so, aber trotzdem.Der zeigte sich den ganzen Morgen nicht, während wir die Samstagszeitung lasen, Tee tranken und Porridge aßen. Um halb neun schaute ich schließlich in den Garten, und da lag er auf dem alten Hasenstall, leise miauend, sichtlich bedröppelt und zitternd vor Kälte. Ich hob ihn hoch und trug ihn rein, was er nicht so toll fand und mit Rausflitzen quittierte, der Liebste gab ihm im Garten eine Katzenwurst und konnte ihn schließlich mit viel gutem Zureden überreden, mit uns reinzugehen. Er fraß ein paar Happs vom angebotenen Futter und legte sich schließlich auf den Kratzbaum. Keine Ahnung, was mit dem Tier war, wir machten uns schon ordentlich Sorgen. Ich putzte die Katzenklappe an der Kellertür und stellte dabei fest, dass sie rot blinkte, also die Batterie leer war – es war theoretisch möglich, dass der Kater nachts…

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Salzburg Tag 3, Laut im Museum – Sonntag 26.3.2023

Nach einer guten Nacht wachte ich um halb acht auf, was natürlich gefühlt halb sieben war wegen Zeitumstellung und so, damit hatte sich das Thema Ausschlafen im Urlaub ganz von selbst geklärt. Sehr praktisch. Wie jedes Jahr: Sehr zufrieden mit der Zeitumstellung, sie kommt mir einfach immer entgegen, in beide Richtungen.Tee auf dem Hotelzimmer, eine ausführliche Dusche, gegen neun gingen wir wieder zum Bäcker die Straße runter zum Frühstück. Dieses Mal gab es deutlich weniger Auswahl und keine süßen Sachen, das machte aber nichts. Nach zwei Croissants, einer Brezel und einer salzigen Mürbteigstange waren wir zufrieden (dazu eine schwarze Tasse Kaffee, weil wir die Hafermilch nicht hatten mitnehmen wollen – wir gingen nicht mehr ins Hotel und hätten sie sonst den ganzen Tag herumgetragen). Um zehn nahmen wir (direkt vor dem Bäcker) den Bus bis ins Stadtzentrum (Karajanplatz) und gingen von dort ein paar Meter bis zum Naturkundemuseum, dem Haus der Natur. Ich hatte im Vorfeld schon gedacht, dass das vielleicht nicht die schlaueste Idee sein könnte, von wegen Sonntag bei Regenwetter, aber wir hatten es trotzdem so entschieden. Nun ja, turns out – war nicht die schlaueste Idee. Wir waren die einzigen Erwachsenen (wirklich die einzigen), die nicht…

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Deppenkater, Dienstag 14.2.2023

Unruhige Nacht, phasenweise tief geschlafen, dann wieder lang wachgelegen und Gedanken gewälzt. Am Morgen sehr müde, ziemlich schwindelig und wackeliger Kreislauf, außerdem fühlte es sich so an, als ob das Kopfweh wieder zurückkommen wollte. Immerhin schien es dem Kater etwas besser zu gehen, er hatte in der Nacht vom Futter gefressen und fraß auch aus der (frischen) Schüssel die halbe Portion. Hatte zwar immer noch Mühe und kratzte sich am Maul, aber immerhin konnte er wieder ein bisschen fressen (und damit auch Flüssigkeit aufnehmen, wenn auch nur sehr wenig). Ich hatte ja einen Prüfungstag vor mir, und die Kombination aus schwindelig, Katersorgen und Stress war so ziemlich die unangenehmste Zusammenstellung für einen erfolgreichen Tag. Dafür lief es dann, Spoiler, überraschend gut. Um Viertel nach acht ging ich mit dem Liebsten aus dem Haus, wir holten ein Frühstück beim Viertel-Lieblingsbäcker, dann ging der Liebste wieder nach Hause nach dem Kater sehen und ich ging ins Büro.Den Tag über also Prüfung. Da wir dieses Prüfungsformat parallel in der Hochschule der Nachbarstadt abnahmen, waren zwei Kollegen morgens schon losgefahren und ich war vor Ort hauptverantwortlich. Zu meiner Unterstützung kam eine Kollegin aus dem Prüfungsteam dazu, die ich in diesen Prüfungstyp neu einarbeitete,…

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