Shopping, Montag 20.7.2026

  • Beitrags-Kategorie:TagebuchWhiskey

Wach ab fünf, seufz. Ich machte noch etwas die Dachterrassentür auf, weil es im Schlafzimmer dann doch etwas zu warm war (über 22 Grad) und draußen richtig, richtig frisch. Konnte aber nicht mehr schlafen und stand um kurz nach sechs leicht genervt auf. Zu meiner Überraschung kam mir Magi schon auf dem oberen Treppenabsatz entgegen, der Nasenkater dann aus dem Wohnzimmer – offensichtlich war es ihnen beiden auch zu kalt draußen, oder sie hatten halt Hunger. Wobei es bei der Katzenfütterung dann wieder Mäkelei und Zickigkeiten gab – Magi wollte gar nicht, der Kater nur ausgewählt. Der Liebste nahm am Ende für Magi wieder die Spritze, damit er wenigstens seine Medikamente bekam. Frischfutter fraß er wenigstens etwas und marschierte dann wieder raus, trotz kalt. Der Kater blieb erst einmal auf dem Sofa. Draußen strahlend blauer Himmel, aber so kalt, dass ich nur kurz lüftete und mir dann ein paar Füßlinge holte. Tee, Küchenrunde, Blick in die Zeitung und auf die Guardian-App, die mich zuverlässig über Spaniens WM-Sieg informierte. Damit ist diese blöde WM auch vorbei und ich habe mich ein bisschen mehr vom Männer-Fußball verabschiedet. Schon sehr schade, das alles. Mal wieder eine Sache, die Spaß machen könnte, aber…

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Ausflug, Freitag 10.7.2026

Recht okay geschlafen, nur etwas kalt wurde es irgendwann (keine Klage von mir). Am Morgen erst einmal gründlich die Dachterrasse gegossen, der Liebste übernahm die Staudenbeete im Garten: Es hat einfach schon wieder eine ganze Weile nicht mehr geregnet und sieht auch aktuell nicht danach aus. Zumindest war der Himmel am Morgen blau und komplett wolkenfrei.Wenig Zeit am Morgen: Wir hatten Firmen-Betriebsausflug und starteten diesen mit einem gemeinsamen Frühstück um halb neun. Etwas blöd, dass ich ausgerechnet schon um sieben richtig Hunger bekam, aber nun ja. Auf jeden Fall hatten wir beide die Uhr im Blick. Eine Tasse Tee, schnelle Dusche, Katerversorgung, Sachen zusammengepackt (in meinem Fall mit Nachdenken und ohne Autopilot, weil ich ja für einen „Wandertag“ packen musste), und um Viertel nach acht gingen wir aus dem Haus. Natürlich fiel mir nach 50 Metern ein, dass ich meine Kappe vergessen hatte, aber wir drehten nicht mehr um, wir waren sowieso schon spät. Ich bin ja gegenüber Socialising-Arbeitsterminen immer etwas ambivalent eingestellt, ich bin halt etwas außerhalb meiner Komfortzone bei so Gruppensachen. In diesem Jahr war es aber ausgesprochen schön. Angefangen beim gemeinsamen Frühstück, das zwar (eher ungewöhnlich für mein Arbeitsumfeld) sehr unvegan war – ich hatte zwei…

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Ins Wochenende sliden, Freitag 3.7.2026

Ganz okay geschlafen und einigermaßen erholt frühmorgens wach – klar, die Temperaturen sind nachts immer noch so, dass man die Fensterläden besser teilweise auflässt, um ein bisschen Luftaustausch zu haben (...Ventilatoren sind unterwegs), und dann wird es halt hell. In diesem Fall stand ich auf um sechs. Erst einmal gießen auf der Dachterrasse, alles so sehr schön dieses Jahr! Ich antizipiere eine hoffentlich reichliche Tomatenernte, es sind reichlich (noch grüne) Früchte dran. Der Liebste kam hoch und schnitt eine reife Zucchini ab. Meine Sorge, dass alle an der Pflanze verfaulen, hat sich also auf jeden Fall nicht bewahrheitet. Auch sonst schöner, kühler Morgen, die Kater kamen aus dem Garten angerannt, fraßen beide eifrig und verschwanden wieder raus, wir lüfteten die Bude und der Liebste ging beim Viertel-Lieblingsbäcker Frühstückszeug holen. Noch ein Arbeitstag, aber das Wochenende schon in greifbarer Nähe. Ab neun am Schreibtisch. Ich schaute erst einmal nach der positiven Mail vom Vorabend, ob ich mich nicht vielleicht doch irgendwie verlesen hätte und es gar keine so guten Nachrichten gäbe, aber nein: Steht da tatsächlich so. Das sah auch der Chef so, der sich bereits (aus dem Urlaub!) gemeldet und gratuliert hatte.Echter Stimmungsbooster also zum Arbeitsstart, und den nahm…

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Genervt und gespielt, Freitag 12.6.2026

  • Beitrags-Kategorie:TagebuchWhiskey

Ganz okay geschlafen und sämtliche Anflüge von Arbeitsgedanken einigermaßen erfolgreich weggeschoben. (...noch zweieinhalb Wochen.) Immer noch saukalt und Regen draußen, sodass der Kater mich erst anmotzte, als ich ihn (auf seinen Wunsch) auf die Dachterrasse ließ, und dann noch einmal, als ich ihm (auf seinen Wunsch) die Balkontür öffnete. Klar, sind ja zwei verschiedene Stockwerke, da kann man schon unterschiedliches Wetter erwarten. Magi war das alles egal, er parkte sich nach dem Essen und einer Mini-Kontrollrunde im Garten gleich wieder auf dem Sofa. Für mich Tee und einmal durch Arbeitsunterlagen durchgegangen: Nachdem ich am Vorabend meinen Unterricht nicht hatte komplett vorbereiten können, hoffte ich jetzt auf noch etwas Material, das ich mitnehmen konnte. Steckte am Ende eine Auswahl in den Rucksack – mal schauen. Müsli (mit Erdbeeren, die gibt es noch, trotz Regen), Schreiben, schnelle Dusche, dann ging ich um zwanzig vor neun aus dem Haus, bewaffnet mit roten Waldviertlern, Regenmantel und Schirm: Es regnete ausdauernd. Kam aber einigermaßen trocken im Büro an.Dort erst einmal kurz Material gesichtet und den Unterricht finalisiert (klappte gut und war auch stimmig – irgendwann zahlt es sich halt doch aus, wenn man das seit 20 Jahren macht), dazu ein Blick in die Mails.…

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Abschließen und aufmachen, Freitag 10.4.2026

  • Beitrags-Kategorie:TagebuchWhiskey

Erstaunlich gut geschlafen mit nur einmal kurz Aufwachen. Temperatur okay aufgrund gekippten Fensters, keine Magi-Störversuche aufgrund geschlossener Schlafzimmertür. (Es tut mir ja schon ein bisschen leid, dass wir ihn ausschließen müssen, aber ich sehe halt echt die Alternative nicht.) Trotzdem natürlich müde am Morgen, klar, so schnell gleicht sich das ja auch nicht aus. Der Liebste hatte die Kater schon versorgt, gemeinsame Küchenrunde und Müsli, während wir etwas missmutig auf das Regenwetter vor dem Fenster schauten. Es war mir gar nicht klar, dass ein Wetterumschwung vorhergesagt ist, oder vielleicht auch nur ein kleines Zwischentief – wie auch immer. Die Wettervorhersage ist auf jeden Fall recht unzuverlässig im Moment. Dann Tee, Schreiben, Müsli, ich schaute mir ein paar Bilder aus Barcelona an, wo S aktuell urlaubt. Sieht sehr schön aus alles (und warm). Recht entspannte Morgenroutine, der Liebste ging um acht, ich warf noch einen Blick in Zeitung und Internet, kochte mir eine Kanne Bancha (Bancha und Kabusé lassen sich gut schwimmend direkt in der Kanne aufgießen, wobei der Bancha irgendwann bitter wird – zum Glück trinke ich den Tee schnell), ging ins Bad und war um neun am Schreibtisch. Nahm mir sogar eine Viertelstunde, um ein bisschen Rückenyoga zu…

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