Das bisschen Haushalt, Montag 31.10.2022

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Ganz gute Nacht, und eigentlich hätte auch der Rhythmus gestimmt, wenn ich nicht um kurz nach sechs auf die Toilette gemusst hätte – was der Kater hörte, der mich daraufhin leicht empört abholen kam. Klar, für ihn war es kurz nach sieben. Insgesamt ist das aber sehr passend (sobald die Arbeit losgeht, wird es sowieso wieder kurz nach sechs), und außerdem legte ich mich einfach noch einmal für eine Stunde hin. Um kurz nach sieben standen wir dann endgültig auf.Nach dem Rumhänge-Sonntag hatten wir beide das dringende Bedürfnis, wieder sauber und frisch und anständig auszusehen. Wir gingen also gleich duschen, zogen das Bett ab, dann Müsli zum Frühstück. (Merkwürdigerweise ordentlich Hunger, obwohl ich den Tag davor ja quasi gar nichts gemacht hatte.) Wir spielten eine Runde Flügelschlag, aber dann wollte ich mich bewegen und aktiv sein. Ich räumte also ein bisschen in der Wohnung herum, dann packten wir das Pfandglas ein und gingen zum Supermarkt nebenan. Die Idee war, dass es zwar sicher voll wäre (wegen Brückentag und so), aber am Vormittag noch nicht alles völlig leergekauft wäre. Das klappte nur so halb: Es war nicht so voll wie befürchtet, aber dafür gab es keine frischen Pilze mehr in…

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Sofareflexionen, Donnerstag 27.10.2022

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Um zehn vor sieben von einem miauenden Kater geweckt worden. Eigentlich wäre das eine gute Aufstehzeit gewesen, aber ich fühlte mich dann doch so müde, dass ich nach dem Füttern und Teekochen meine Tasse Tee auf den Sofatisch stellte, mich auf dem Sofa in eine Decke wickelte und noch einmal für eine halbe Stunde die Augen zumachte. Das war eine sehr gute Idee. (Überhaupt schließlich Urlaub und so.)Um halb acht stand ich dann schließlich auf, der Liebste wurde auch wach. Wir machten ziemlich langsam, irgendwie fühlte ich mich nicht so fit, keine Ahnung, ob die Müdigkeit und Schlappheit vom Blutspenden erst einen Tag später kommt. Übrigens Blutspenden: Am Morgen hatte ich eine Mail vom Roten Kreuz im Posteingang mit Tipps, wie man sich nach dem Blutspenden verhält. Sehr nette Idee, nur dass sich sämtliche Tipps auf den gleichen Tag, also direkt nach dem Blutspenden bezogen, und ich die Information einen Tag später für eher verbesserungswürdiges Timing hielt. Aber der gute Wille war auf jeden Fall da. Zum Frühstück toasteten wir das restliche Brot, Tomate dazu, ziemlich viel Kaffee. Dann etwas Zeitung und Internet, ich las ein paar Takte und um elf gingen wir aus dem Haus für ein zweites…

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Rumhängen und erledigen, Sonntag 2.10.2022

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Irgendeinen Quatsch geträumt in der Nacht und länger wachgelegen. Schließlich stand ich um sieben kurz nach dem Liebsten auf, war aber noch ziemlich müde. Draußen regenverhangener Himmel. Ich hatte mir für den Tag eine Tonne Sachen vorgenommen und fühlte mich schon müde, kaum dass der Tag angefangen hatte. Spoiler: Von der Tonne Sachen bekam ich genau zwei gebacken, aber  – immerhin.Zunächst einmal englisches Frühstück mit sehr vielen Pilzen, grüner Tee, eine Kanne Kaffee (die bis zum Abend reichte), Routine. Ich schaute in diversen Blogs vorbei, las ein bisschen, verschwand dann – seit langem einmal wieder – auf Twitter. „Willkommen zurück, lass uns deine Themenauswahl anpassen“ wurde ich begrüßt und war schon wieder genervt – der gleiche Quatsch, der damals auch der erste Schritt zum Niedergang von Facebook war, eine bis zur Unkenntlichkeit manipulierte Timeline. Nichts Neues bei Twitter, aber bei jedem Besuch habe ich das Gefühl, es würde schlimmer. Aber vermutlich sinkt nur jedes Mal meine Toleranzgrenze. Auf jeden Fall wurde es halb elf und ich schubste den ersten wichtigen Erledipunkt des Tages an: Wir hatten ja am Vortag Blumen für den Friedhof gekauft, mussten also auf jeden Fall fahren, und ich wollte das gern noch am Vormittag erledigt…

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Baumarkt, Bücher und Gedanken – Samstag 1.10.2022

In Anbetracht der (gedrittelten) Flasche Rotwein am Abend davor war die Nacht ganz okay, nur von zweimal Wasser unterbrochen. Um halb acht waren wir beide richtig wach und gingen dem herunterrasenden Kater hinterher. Dann machte der Liebste eine Kanne Kaffee und ging Brötchen holen, S stand zehn Minuten später auch auf (sie war allerdings schon seit einer Stunde wach – Frühaufsteherin).Gemeinsames Frühstück mit Brötchen, angebratenem Tofu und Aufstrich, Tee und dann viel Kaffee. Wir blätterten etwas durch die Zeitung und unterhielten uns ein bisschen. Nach dem Frühstück wurden wir wacher und die Gespräche lebendiger. Wir versuchten, die Gesprächsthemen fröhlich und positiv zu halten, aber das ist gar nicht so einfach bei diversen (familiären, gesellschaftlichen, politischen) Baustellen, und so mäanderten wir von Familie über Außenpolitik über Corona schließlich hin zum Thema Patientenverfügungen, unter anderem weil das gerade familiär etwas konkreter ansteht.Der Liebste und ich waren schon vor einigen Jahren beim Notar und haben einige Dinge geregelt, unter anderem eben auch eine Patientenverfügung abgefasst. Das Problem dabei ist, dass wir beide natürlich keine Ärzte sind und der Notar ja auch nicht, er hatte ein juristisches Standardformular, von dem er meinte, dass das eigentlich viel verwendet würde und „gut funktionierte“, aber ob…

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Frösche, Mäuse, Komplexität – Mittwoch 8.6.2022

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Woran merkt man, dass jetzt Sommer ist? – Der Kater bringt wieder Frösche ins Haus. Der Depp. Als ich ziemlich kaputt um halb sieben runterkam und ihn fütterte, sah ich es in der Waschküche vor mir weghüpfen und konnte erst einmal auf Froschtour gehen und die arme staubige Amphibie zum Gartenteich bringen. Der Liebste kochte währenddessen frische Nudeln fürs Mittagessen und machte das Frühstück. Dann Müsli, Tee und keine Mausfütterung, aber etwas in Eile, weil seit Wochen endlich einmal wieder der Yogakurs am Morgen klappte. Davor kümmerten wir uns aber erst einmal um ein Mäusebegräbnis. Der Nachbar hatte sich auf meine Nachricht noch nicht telefonisch gemeldet, wir wollten die tote Maus aber nicht ewig im Käfig liegen lassen. Also nahm der Liebste einen Spaten, wir suchten eine Stelle im Nachbarsgarten am Zaun und gruben ein Loch, beerdigten das Mäusetier und legten noch ein paar Ziegelsteine auf die Stelle. Damit war die Mäuseversorgung für den Urlaub endgültig passé, was sich komisch anfühlte. (Aber, ein letztes Mal gesagt: Sie war schon sehr alt gewesen.) Dann eine sehr schnelle Dusche, ich war schon ein bisschen spät dran und loggte mich vier Minuten zu spät ein zum Yogakurs. Wie erwartet sehr anstrengend und…

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