Routinen, Dienstag 2.7.2024

Letzte Woche hatte ich mir und dem Liebsten wiederverwendbare Ohrstöpsel bestellt (also nicht aus Schaumstoff, sondern so eine Hightech-Silikon-Dingsbumsmischung, weil ich davon irgendwo in den Sozialen Medien gelesen hatte, ich Influencer-Opfer). Um genau zu sein für jeden zwei Paare, eine Version nur zur Lärmreduzierung (auf Zugfahrten, auf Konzerten oder so), eine Version zum Schlafen. Die Version zum Schlafen hatte ich in der Nacht das zweite Mal drin, und tatsächlich: Sie dichten den Ton gut ab. Drücken allerdings auch ein bisschen in den Ohren, was ein großer Nachteil wäre, wenn das so bliebe.Deshalb bis jetzt gemischter Eindruck und dementsprechend auch gemischter Schlaf (…Überleitungen aus der Hölle). Eigentlich hatte ich ganz gut durchgeschlafen, aber am Morgen war ich trotzdem furchtbar müde und überließ Katzen und Teekochen dem Liebsten. Beim Blick in die Zeitung sah ich, dass Portugal das Elfmeterschießen gebraucht hatte, um ins Viertelfinale zu kommen. Schade, ich hätte Slowakei ein Weiterkommen sehr gegönnt. Ein Home Office-Tag für uns beide, deshalb etwas weniger Tempo am Morgen. Der Liebste ging erst einmal zum Viertel-Lieblingsbäcker und holte ein frisches Brot und Brötchen fürs Frühstück. Eine Kanne Tee und eine Kanne Kaffee für den Tag, eine schnelle Dusche, dann gingen wir beide an den…

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Hitze und Fußball galore, Samstag 29.6.2024

Frühmorgens von einem durchs Schlafzimmer rennenden Kater geweckt worden. Wir hatten die Balkontür ganz aufgelassen und den linken Flügel des Fensterladens aufgeklappt, so konnte er nach draußen klettern, was er auch eifrig tat. Und wieder rein. Und wieder raus. Und rein. Dazwischen zweimal das Katzenklo benutzt, und überhaupt deutlich zu viel Aktivität morgens um halb sechs.Ich blieb dann trotzdem liegen bis kurz vor sieben. Beim Aufstehen keine Kater im Haus zu sehen, sie kamen erst ein paar Minuten später hereingeklappert. Beim Nasenkater keine Nachwirkungen des Tierarztbesuchs zu sehen, er schien uns wieder lieb zu haben und war agil wie immer. Sogar die Stelle, wo Blut abgenommen worden war, war kaum mehr zu sehen. Jetzt mal abwarten, was das Labor ergibt. Müsli mit Erdbeeren und der restlichen Sahne zum Frühstück (die vegane Rama-Schlagcreme – viel zu fettig, ich hoffe, dass es bald die Alpro wieder gibt), ein Blick in die Zeitung und ins Internet. Viel Aufregung über das schlecht gelaufene TV-Duell Biden-Trump (also für Biden schlecht gelaufen). Ich finde ja kaum etwas bescheuerter als dieses Konzept der TV-Duelle für politische Spitzenkandidat:innen und denke, wer seine Wahlentscheidung von inszenierter Fernseh-PR-Selbstdarstellung abhängig macht (anstatt von bisheriger politischer Performance), bei dem sollte man…

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Brückenarbeiten, Freitag 31.5.2024

Eigentlich ganz gut geschlafen, trotzdem natürlich etwas müde, als morgens das Weckerlicht anging. In so einem merkwürdigen Zwischenstatus gefühlt von eigentlich-ja-frei-aber-jetzt-halt-doch-nicht-aber-eigentlich-doch.  Dementsprechend unwillig, morgens schnell zu machen oder Disziplin zu zeigen oder so, vor allem da ich mir ja Arbeit vorgenommen hatte, aber natürlich keine Termine hatte. (Was SO einen großen Unterschied ausmacht.)Beim Runterkommen erst einmal von Push-Nachrichten des Guardian zum Trump-Prozess geflutet worden: schuldig in allen 34 Anklagepunkten. Die diversen Zeitungen berichteten alle mehr oder weniger enthusiastisch, allein ich war nicht ganz so optimistisch, denn es ist noch nicht raus, ob er nicht trotzdem im November ein zweites Mal gewählt wird. Wie die New York Times schreibt, „if this doesn’t keep him out of office, maybe nothing will“. Und ich bin gegenüber den USA mittlerweile so pessimistisch eingestellt, dass ich befürchte, wenn er sich nicht selbst verabschiedet oder den Löffel abgibt (oder zufällig einen unglücklichen „Unfall“ hat oder so), dann wird seine Anhängerschaft ihn wählen. Eigentlich war das klar, nachdem vor der Wahl 2016 seine Frauenfeindlichkeit und seine sexuellen Übergriffe bekannt wurden und ihm das Stimmenanteil brachte statt wegnahm. Ich halte die USA eigentlich für einen demokratisch mehr oder weniger verlorenen Fall. Aber wir werden sehen. Für uns…

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Gartenzeit und ESC, Samstag 11.5.2024

Aufgewacht um zwanzig nach sechs zu kampfschnurrender Katze. Noch recht müde, aber kopfschmerzfrei, was nach der halben Flasche Wein und dem Grappa vom Vorabend nicht zu erwarten gewesen war, darüber war ich ganz froh. Allerdings etwas Schmerzen im unteren Rücken, wenn auch vermutlich eher muskulär als nervenbedingt, wohl eine Reaktion auf die Mischung aus Gartenarbeit und Yoga. Ich nahm das mal als „positiven“ Schmerz. Er lockerte sich auch recht schnell. Nachdem das am Wochenende davor so gut geklappt hatte, probierte ich es am Samstag gleich noch einmal, den Tag früh und mit ein bisschen Tempo zu starten (und nicht den halben Vormittag im Internet zu verdaddeln). Ein bisschen Schreiben, dann Müsli mit Erdbeeren zum Frühstück, während oben Harold fuhr, direkt danach wischte ich das obere Stockwerk durch und ging dann duschen. Das führte dazu, dass ich um zehn fertig und wach und parat war und vormittags noch ins Fitness kam.Das war super. Erstens war um kurz nach zehn noch ausgesprochen wenig los (ein neuer Physio war zur Betreuung da, jung, durchtrainiert, rotgefärbte Haare, nett), zweitens war ich überraschend fit und die Geräte fielen mir richtig leicht. Fast so leicht, dass ich überlegte, noch einmal eine Kraftmessung durchzuführen (machte ich…

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Ärgerärgerärger, Sonntag 10.3.2024

Eigentlich ein ziemlich normaler Sonntag mit ein paar, naja, eher unerfreulichen Sachen und insgesamt eher nicht so toller Stimmung. Der Vormittag verlief zunächst sehr klassisch-sonntäglich, ich stand früh auf (halb sieben) und schaute nach den Katzen, der Liebste blieb noch bis acht liegen. Dann englisches Frühstück, Harold fuhr im Erdgeschoss, der Liebste wischte hinterher, und den restlichen Vormittag verbrachten wir mit Kaffee, restlichem italienischen Osterbrot und Laptop auf dem Sofa (nach dem quasi vollen Haushalts-Arbeitstag am Samstag war ein bisschen Rumliegen am Sonntag ganz okay). Draußen gruseliges Wetter, bewölkt und kühl. Mittags zweite Hälfte Pizza (kein Nachtisch, es war mit dem Osterbrot sowieso recht viel gewesen), noch etwas Kaffee, und um halb drei gingen wir aus dem Haus und fuhren in die Nachbarstadt zum Friedhof.Genau zur richtigen Zeit: Die Zweige auf den Gräbern konnten jetzt endgültig weg, es sah aber nicht danach aus, als ob wir „viel zu spät“ dran wären. Auf beiden Gräbern waren violette Krokusse eifrig am Blühen, die Mini-Narzissen hatten alle schon Knospen und die Tulpen steckten ihre Spitzen durch die Erde (wie immer dort alles 3-4 Wochen später dran als bei uns im Garten). Wir waren schnell fertig, da wir nichts zum Einpflanzen mitgenommen hatten…

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